Tja Blockupy, das war’s leider

markus_grimmigIn Frankfurt konnte man erstklassig und live miterleben, wie eine eigentlich gute und sinnige Bewegung sich selber ins Abseits schießt. Wegen der Krawalle?
Nein, die kann man Blockupy wohl eher nicht vorwerfen. Denke nicht, dass sie irgendetwas tun hätten können, um die Ausschreitungen zu verhindern.

Sie haben sich hinterher abgeschafft: als sie zuließen, dass ihre Sprecher die Dinge relativiert haben.

Natürlich war jeder gegen Ausschreitungen, aber es war immer ein Satz mit Komma und Aber. Und damit disqualifiziert sich diese Bewegung für die gemäßigte Mitte, die es nun mal braucht, wenn man wirklich eine Bewegung auf die Beine stellen will, die etwas verändert.
Es gibt neben Komma auch den Punkt und das Ausrufezeichen in der deutschen Sprache. Hätte man eines dieser Satzzeichen nach einer Ablehnung der Ausschreitung benutzt, alles wäre gut gewesen.
Dann hätte es eine politische Bewegung auf der einen Seite gegeben und gewalttätige Chaoten auf der anderen Seite. Und jedem wäre klar gewesen, dass die einen nichts mit den anderen zu tun haben wollen.

Wenn man aber ängstlich auf das pseudointellektuelle Linkspublikum schielt und versucht auch diesem nach dem Mund zu reden, bleibt man eben in einer bestimmten Ecke stehen. Und das mit recht!
Schade für den überwiegenden Teil der Demonstranten, die ein berechtigtes Anliegen haben und einer berechtigten Sorge demokratisch Ausdruck verleihen wollten. Sie stehen jetzt mit in der Schmuddelecke.

Dann noch ein Wort zu den Chaoten, die für die Gewaltausbrüche verantwortlich sind. Das sind keine  – wie oft zu lesen wahr – Krawallbrüder!

Krawallbrüder sind Leute, die meinetwegen Gegenstände zerstören, was an sich auch schon schlimm genug ist.
Das sind stinknormale Gewalttäter, die in den Knast gehören. Und nicht mehr. Es gibt hier keine politischen Aktivisten oder Leute, die dem Staat den Krieg erklären, sondern nur besonders üble Kriminelle und nicht mehr.
Irgendwelche pseudointellektuelle Rechtfertigungen für solche Vorgänge waren schon zu Zeiten der RAF lächerlich.

Es braucht auch keine neue schärfere Gesetzgebung, wie man jetzt reichlich hören kann. Für solchen Leute haben wir genügend Gesetze.

Wenn jemand vor mir steht und versucht mir einen Pflasterstein an den Kopf zu werfen, darf ich wohl davon ausgehen, dass er versucht, mich mindestens schwer zu verletzen, wenn nicht gar zu töten.
Wieso sollte das was anderes sein, er das mit einem Polizisten probiert?
Wenn jemand einen Molotowcocktail auf ein Auto wirft, in dem ich sitze, darf ich wohl davon ausgehen, dass er versucht mich zu töten.
Wieso sollte das was anderes sein, wenn in dem Auto ein Polizist sitzt?

Also finde ich, jeder der habhaft gemacht werden kann, bekommt keine Strafe wegen schweren Landfriedensbruch, sondern eine wegen vorsätzlicher versuchter oder vollendeter schwerer Körperverletzung oder wegen vorsätzlich versuchten Mordes oder Totschlag!
Auf jeden Fall nicht den Ritterschlag Landfriedensbruch, sondern einfachen Knastalltag für eine lange Zeit!
Und gut ist.
Neue Gesetze braucht keiner!

Randnotiz: Das lustige an den Chaoten ist ja, dass sie

  1. Den Kapitalismus ablehnen aber großteils in schicken Markenklamotten rumrennen (Auch schwarze Uniformierung will ja stylish sein…)
  2. Unser System natürlich komplett ablehnen, aber fast jeder die Nummer eines Anwaltes in der Tasche hat, für den Fall, dass er festgenommen wird und man sich auf seine systemisch verbrieften Rechte berufen muss…
  3. Sie dem Staat den Krieg erklären, aber heulen wenn der Staat dann auch mal entsprechend fest zurückhaut….

Kurz gesagt: Mir tut es leid für Blockupy, aber man muss sich halt die Leute aussuchen, denen man nachläuft und diese Bewegung, wie so viele vorher, ist den falschen nachgelaufen und wird den Preis dafür bezahlen.

70 Jahre Ausschwitz

70 432459_web_R_by_Michael Werner Nickel_pixelio.deJahre ist es nun her, dass die Sowjets das KZ Ausschwitz befreiten.
Und fleißig wird heute am Beispiel Ausschwitz diskutiert, dass dies die Schande unsere Großelterngeneration ist, mit der wir nichts mehr zu tun haben.
Schließlich gibt es keine Sippenhaft!

Faktisch ist das sicherlich richtig. Wer wollte mir ankreiden, was meine Großeltern vielleicht getan oder auch nicht getan haben.
Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht mal, weil wir nie darüber geredet haben…

Aber ich für mich sehe das ein wenig anders:
Ich trage keinerlei persönliche Schuld für irgendwas. Ich muss mich weder für meine Großeltern, noch für meine Elterngeneration vor irgendwem rechtfertigen. Was immer sie getan haben, ist ihre ureigene Schuld oder auch Unschuld.

Auch als Deutscher sehe ich mich nicht unbedingt in der Schuld, aber in der Verpflichtung der Vergangenheit!

Man kann nicht einfach ausblenden, was hier passiert ist und eine abstrakte Frage von Schuld oder nicht Schuld diskutieren.

Es wäre komisch oder falsch zu sagen, ich würde es jedem „empfehlen“ einmal ein KZ zu besuchen, aber jeder sollte es tun, wenn die Möglichkeit dazu besteht.
Ich war während der Schulzeit im KZ Theresienstadt zu Besuch und da wird das Grauen sehr schnell sehr konkret. Wenn man die Baracken sieht und und einmal in ihnen steht, wird plötzlich furchtbar real, was vorher abstrakte Diskussion war.

Das lässt einen normalen Menschen eigentlich sein Leben lang nicht mehr los.
Insbesondere die Frage: Was waren das für Menschen, die anderen so etwas antun konnten?
Eine richtig befriedigende Antwort hat bis heute niemand darauf gefunden, bis auf: Es waren Leute wie du und ich. Der ehemals nette Nachbar von nebenan hat plötzlich Menschen vergast und fand das auch ok so.

Und was hat das alles mit heute zu tun?

Nun, auch die Nazis haben nicht am Tag eins Menschen Vergast, sondern sie haben Stück für Stück eine Stimmung erzeugt, die das später möglich gemacht hat.
Stück für Stück haben sie Ablehnung und Diskriminierung von Religionen und einzelnen Volksgruppen erzeugt und die Bevölkerung damit geimpft.

Und dies ist die Gefahr, die ich heute auch bei uns sehe. Ich befürchte nicht, dass wir wieder KZ’s bauen und Menschen millionenfach in den Tod schicken, denn dann würde uns hoffentlich vorher die Weltgemeinschaft zurück in die Steinzeit bomben, aber ich befürchte, dass Diskriminierung und dumpfe, unreflektierte Ablehnung von Volksgruppen und Religionsgemeinschaften dazu führt, dass es der Mehrheit bestenfalls eben egal ist, was mit anderen Volksgruppen und Religionen irgendwo auf der Welt passiert. Egal ob bei uns oder weit weg. Und schlimmstenfalls sind sie nicht mehr gleichwertig. Es macht dann eben einen Unterschied, ob einem von uns oder denen etwas widerfährt…
Es sind doch dann nur „die“.

Und wir sind auf dem Weg in diese Geisteshaltung, bzw. wir ringen in Deutschland um die richtige Haltung:
Im Schatten von berechtigten Sorgen und Politikverdrossenheit stehen Woche um Woche braune Rattenfänger nicht nur in Hameln auf der Straße, sondern in der ganzen Republik und flöten uns die Sorge um unsere Kinder und Frauen angesichts der Bedrohung durch den Islam um die Ohren.

Aus Flüchtlingen werden Wirtschaftskriminelle, die uns aussaugen wollen und an den Grundfesten unserer Gesellschaft nagen.
Und ihre Saat trägt erschreckende Früchte:

  • Seit Jahren weist der Verfassungsschutzbericht steigende Zahlen bei ausländerfeindlich motivierten Straftaten aus.
  • Besonders perfide: Die steigende Anzahl von Straftaten rund um und gegen Flüchtlingsheime. Gegen die Allerschwächsten also.
  • Die Relativierung von fremdenfeindlichen Parolen mitten in der Gesellschaft. Wo sich Widerspruch erheben sollte, hört man heute oft nur ein fast anklagendes „Man wird doch wohl noch sagen dürfen….“

Und dem gilt es entgegen zu treten!

Das ist es meiner Ansicht nach, was wir aus der Vergangenheit lernen müssen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und das gilt für alle Menschen. Überall.
Meiner Ansicht nach braucht es nicht mehr, als diesen Ansatz, er enthält alles weitere. Wenn wir dies berücksichtigen, werden wir irgendwann vielleicht gemeinsam gegen alle Formen des Extremismus vorgehen und mit allen  Volksgruppen und Religionen friedlich und gleichwertig gemeinsam in einem Land leben. Das wird nicht immer frei von Konflikten sein, aber unter Berücksichtigung dieses Leitsatzes werden sie vernünftig beigelegt.

Und deshalb müssen wir auch heute noch den Kindern Ausschwitz nahe bringen. Es muss jedem klar sein, was aus einer kleinen unbedeutenden dummen Bewegung mit dummen Menschen damals geworden ist: Das größte jemals von Menschen hervorgebrachte Grauen.

 

Bildquelle: © Michael Werner Nickel  / pixelio.de

Meine Top 10 Alben

markus2 Die Tage gab es bei Facebook diese Aktion, wo man die 10 Musikalben die auflisten sollte, die man am  besten findet oder die einen am meisten beeinflusst haben.
Ich bin zwar nicht aufgefordert worden, dies auch zu tun, aber die Frage als solches hat mich doch  nicht losgelassen:

Was sind die Alben die mich am meisten beeinflusst haben und warum war das so?
Und wenn man erst mal beginnt in seiner musikalischen Vergangenheit zu kramen, wird diese  scheinbar einfache Frage doch recht schnell schwieriger…

Also habe ich mal musikalische Ahnenforschung betrieben und versucht aufzuschreiben, welche Platten mich am meisten beeinflusst haben.
Erste schnelle Erkenntnis: Meine Lieblingsalben waren NICHT dabei. Vielmehr bin ich über andere Platten in die Richtungen geschubst worden, in der ich dann meine Lieblingsalben fand.

Also hier mal ein Versuch eine Top 10 aufzuschreiben. (ohne zeitliche oder wertende Reihenfolge)

 

Bob Dylan: Blond on Blond
Mein Einstieg in die “ernsthafte” Musik. Alle fanden Dylan wegen seiner Stimme grausam, ich fand Stimme, Musik und Text vom ersten Moment an faszinierend und das hält bis heute an.
Er war der Türöffner in den gesamten Bereich Singer-Songwriter und Folk für mich.
Über Dylan kam ich unter anderem zu Neil Young, dessen Musik mich nun schon mein ganzes Leben lang begleitet.
Blond on Blond höre ich heute noch gerne und halte es für einen Meilenstein der Musikgeschichte!

 

Bob Marley: Urprising
Wenn man so will meine erste ernsthafte Begegnung mit Reggae. Ich fand das Album damals (und heute noch) einfach rundum klasse. Bob Marley war der Türöffner in den Reggae, Ska, Danccehall bis hin zum Dub.
Über Ska bin ich dann gewissermaßen zum Punk gekommen, wobei ich immer nur wenig Punk gehört habe.
Reggae höre ich heute noch regelmäßig in all seinen Variationen, wobei es zumeist Root-Reggea oder Dub ist.

 

Sweet Smoke: Just a poke
Eine bewegte Zeit hat bewegte Musik. Dieses Album war recht bahnbrechend für mich, weil es das Tor in so einige Musikbereiche geöffnet hat. Psychodelische Musik höre ich heute noch gerne und in fast allen Variationen (Rock, Fusion, Jazz). Gewissermaßen hat dieses Album (neben anderen) dazu geführt, dass später ich offen für Jazz war. Ich habe es früher viel gehört, heute gar nicht mehr.

Unter anderem hat diese Platte die Tür weit aufgestoßen für meine große Liebe Pink Floyd, die bis heute anhält oder für die Doors, deren Musik ich ganz außerordentlich großartig und absolut einzigartig finde.

 

The Who: Live at Leeds
Mein erstes “echtes” Rockalbum. The Who habe ich rauf und runter gehört. The Who waren für mich der Einststieg in die Rockmusik, wo ich mich auch heute noch am wohlsten fühle. Ausgehend von The Who habe ich mich durch alle Bereiche der Rockmusik gehört. Somit vielleicht eines der wichtigsten Alben überhaupt für mich. The Who höre ich heute nur noch ganz selten. Rockmusik andauernd.

 

Can: Cannibalism
Von Sweet Smoke kommend war Can nur ein logischer Schritt weiter. Das war mit Abstand das psychodelischste, wildeste was ich je gehört hatte. Ob das nun noch Rock war oder Jazz oder einfach nur Akustischer Schrott, wie viele meinten, für mich war (ist) es phantastisch.
Durch das Einlassen auf diese Musik war ich viel später offen, mir auch die wilden Spielarten des Jazz anzuhören und zu lieben. Can hat das Gehör für die Feinheiten dieser musikalischen Spielarten geschärft.
Can höre ich heute auch noch. Allerdings eher selten. Ein der beste deutschen Bands aller Zeiten
für mich.

 

Frank Zappa: Tinseltown Rebellion

Zappa! Musikalisches Genie! Tinseltown Rebellion war meine erste Scheibe von Ihm. (Heute habe ich alle). Es hat mich fasziniert, wie wandlungsfähig Musik sein kann, wenn man sich nur darauf einlässt.
Zappa war insofern wichtig, weil man durch ihn lernen kann, sich auf alle musikalischen Experimente einzulassen.
Im Rückblick würde ich sagen, er war der eigentliche Türöffner zum Jazz. Von Zappa zum Jazz ist es eigentlich nur ein kleiner Schritt, denn oft ist Zappa’s Musik reiner Jazz. Zappa bleibt für mich unvergessen und unerreicht.

 

Eric Clapton: Slowhand
Mein Einstieg in den Blues! Von daher ein eminent wichtiges Album für mich. Der Blues ist so wie der Jazz ein eigenes musikalisches Universum, welches ich mit Clapton zu entdecken begann. Blues höre ich heute noch viel und ausgiebig in all seinen Variationen. Vom Blues Rock, zum Delta-Blues, über Memphis-Blues bis hin zum Rhythm and Blues.
Clapton selbst höre ich auch heute noch, aber eher die alten Sachen.
Blues allgemein ist aus meinen musikalischen Hörgewohnheiten auch heute nicht wegzudenken!

 

Herbert Von Karajan: Beethoven Sinfonien 5,6
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich an die Platte gekommen bin, denn eigentlich hatte ich mit Klassik nichts zu tun.
Aber irgendwie hat mir das “ta ta ta taaa” am Anfang der Fünften bei voller Lautstärke imponiert und irgendwann auch der Rest.
Heute liebe ich Klassik in fast allen Spielformen von der Sinfonie bis zur Oper. Lediglich bei Operette und zeitgenössische Klassik muss ich passen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden…

 

AC/DC: Highway to hell
Meine erste Begegnung mit Hard Rock und Liebe auf den ersten Blick, die bis heute hält! Und zwar sowohl die mit AC/DC, als auch die mit dem Hard Rock. Heute darf es dann auch schon ein wenig mehr knallen, aber ohne AC/DC hätte es sicherlich auch kein Metallica, Iron Maiden, Judas Priest, Rage Against the Machine etc. für mich gegeben.  Heute mag ich Hard Rock bis Heavy Metal. Bei den noch härteren Gangarten wie Speed Metal etc. steige ich dann aus. AC/DC höre ich heute noch gerne und regelmäßig!

 

Mike Oldfield: Tubular Bells
Mike Oldfield und seine Musik mochte ich auf Anhieb und tue das heute noch. Für mich war Oldfield und seine Musik der Zugang zu elektronischer Musik. Nach Oldfield kam schnell Jean-Michel Jarre und Kraftwerk oder Tangerine Dream.
Elektro-Musik höre ich auch heute noch, aber eher selten. Wenn, dann tatsächlich am ehesten Mike Oldfield.

 

Nirvana: Nevermind
Es gibt Lieder, bei denen vergisst man nie, wann man sie das erste mal gehört hat. Smells like teen spirit ist für mich so in Lied. Nirvana hat mich von der ersten Sekunde an geflasht.
Dieses Album hat für mich die Rockmusik wiederbelebt. Rock war damals doch recht eingeschlafen und konventionell. Mit Nirvana kam der Rock in seiner (für mich) ursprünglichen Art zurück und hat auch bei mir dafür gesorgt, dass ich mehr in den Nischen nach geilen Rockbands gesucht habe und dann auch viele fand. Für mich ein epochales Album, welches lange über seine Zeit hinaus wirken wird.

 

Fehlfarben: Monarchie und Alltag
Mein erstes Album mit vernünftigen deutschen Texten. Deutsche Texte sind heute ja normal, aber zur damaligen Zeit doch eher selten. Zumindest wenn sie mit guter Musik einher kamen. Fehlfarben hat diese Tür für mich geöffnet und heute höre ich deutsche Musik von Rock bis hin zu Liedermachern wie Wader, Wecker, Hirsch und so weiter.
Fehlfarben selbst höre ich nicht mehr, aber das Album wirkt bis heute deutlich nach.

 

Eminem: The Eminem Show
Wenn es eine Musikrichtung gab, um die ich lange einen Bogen gemacht habe, dann war das Hip-Hop. Damit konnte ich schlicht nichts anfangen.
Eminem hat das geändert. Mir gefallen die Beats und auch die Texte sind lesenswert. Der Junge hat was zu sagen.
Durch Eminem kam ich zu phantastischen Bands wie Guru’s Jazzmatazz, LoopTroop oder Cee-Lo Green.
Eminem und Hip-Hop im allgemeinen höre ich heute noch gerne und regelmäßig. Eine unterschätze Musikrichtung mit vielen Spielarten, die es zu entdecken gilt.

 

Keith Jarrett: The Köln Concert
Wenn man so will: Meine erste “richtige reine” Jazzscheibe. Ich habe eine Weile gebraucht, aber letztlich ist Jazz in allen Spielformen eine große Leidenschaft geworden. Wie man so schön sag: Ich bin mir vor nix fies, wenn es um Jazz geht. Nirgends gibt es mehr zu entdecken, als im Jazz.
Heute höre ich alle Spielarten. Meine Liebsten Scheiben sind von E.S.T, Miles Davis, Keith Jarrett,Till Brönner, Chick Corea und und und….
Lässt man sich erst auf Jazz ein, hört man nie auf neues zu entdecken!

 

Aus den Top 10 sind schon 14 geworden und ich muss mich bremsen, denn einmal angefangen, macht diese musikalische Ahnenforschung extrem viel Spaß und man meint immer, dass noch dieses und jenes Album erwähnt werden müsste. (was sicherlich auch richtig ist)

Wirklich interessant, wie zu Beginn erwähnt, taucht keine meiner absoluten Lieblingsbands hier auf. Also weder: Bruce Springsteen, Neil Young, The Doors, Pink Floyd, Santana oder David Bowie.
Das hätte ich vorher so nicht gedacht, denn diese Künstler höre ich schon mein ganzes musikalisches leben lang. Aber sie waren wohl eher das Ergebnis einer Reise, als der Auslöser der Reise.

Na, wie dem auch sei: Auch wenn so eine Idee erst mal skurril anmutet, wenn Ihr auch Musikfreaks seid, begebt Euch mal auf diese Reise. Ich garantiere Spaß und viele Erinnerungen dabei!

Und: Sie geht immer noch weiter…