Tabellenletzter…..na und?!

MArkus_kevDa sind wir nun also schon seit einiger Zeit Tabellenletzter und verlieren Spiel um Spiel.
Aber was soll ich sagen: Was soll’s!
Es gibt eben solche Zeiten und da muss man dann durch.

Warum es nun ist wie ist?
Dazu gibt es fast soviele Meinungen wie es Fans gibt und jeder glaubt die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Auch da kann man nichts machen: In jedem Hockeyfan schlummert eben ein kleiner Headcoach…

Ich selbst will hier auch keine komplizierten Analysen dazu abgeben. Es gibt im KEV-Fan-Forum ellenlange Threads darüber, wo sich Hinz und Kunz gegenseitig klarmachen, dass sie doch keine Ahnung haben und mit vermeintlichen Wahrheiten nur so um sich schmeißen.

Ich bin ein einfacher Mensch und deshalb ist meine Analyse der letzten Jahre auch recht einfach:
Wir waren immer gut, wenn wir entweder eine starke mannschaftliche Geschlossenheit hatten oder beim Einkauf der Kontingentspieler ein glückliches Händchen hatten. Wenn beides zusammengekommen ist, waren wir sogar überragend.
Jetzt haben wir aber kein Team mehr auf dem Eis stehen und unsere Kontingentspieler spielen überwiegend nicht auf DEL-Niveau.

Deshalb stehen wir da, wo wir stehen und das mit Recht!

Der Trainer ist nunmal die ärmste Sau in dem Spiel und deshalb kann er mit dem hinterlassenen Trümmerhaufen auch nicht viel mehr machen, als sie zumindest konditionstechnisch auf den Stand einer DEL-Mannschaft bringen.

Logisch hat mir Rick leidgetan, als er nach 6 Jahren einen recht unwürdigen Abgang bekommen hat. Aber mal ehrlich: Das ist Profisport und er hätte die Mechanismen kennen sollen. Zumal er schon länger hätte erkennen müssen, dass er keinen Zugriff mehr auf die Mannschaft hat (Aus welchen Gründen auch immer…)
Ich mochte Rick (und Melanie) immer sehr gern. Menschlich finde ich beide super sympathisch und erinnere mich gerne an so manchen Abend beim Sergio mit Pizza, Bier und Rotwein oder auch im Chocolate Fish bei Cocktail und Co.
Als Trainer war ich hingegen nie sein Fan, weil ich seine Spielphilosophie (gab es eine?) nie erkennen konnte.

Aber im Gegensatz zu manch anderem Schlaumeier habe ich immer gesagt: „Wir stehen gut da in der Tabelle, auch wenn ich andere Gründe dafür anführen würde, also hat der Trainer und seine Befürworter recht und ich unrecht“

Und diese Einstellung wünsche ich mir auch von anderen Hockeybegeisterten:
Lernt mal ein bisschen Diskussionskultur und nehmt Euch und Eure Meinung nicht immer so furchtbar wichtig!
Es ist gut anderer Meinung zu sein!
Es ist gut sich richtig zu streiten!
Schließlich ist uns Hockey ja eine Herzensangelegenheit.
Aber hört auf andersdenkende als Ahnungslos, dumm oder als keine echten Fans zu titulieren.

Das steht Euch nicht zu!

Wie soll’s nun weiter gehen?
Nun, ich persönlich habe die sportliche Saison abgehakt und hoffe, man gibt dem Trainer die Chance etwas nach seinen Vorstellungen aufzubauen. Ich finde es ein gutes Zeichen, dass anscheinend Klöpper und Orendorz zurückkommen:
Wir wollten doch immer eine junge Mannschaft mit einem Trainer, der junge Talente aufbauen und fördern kann. (Etwas, dass Rick leider überhaupt nicht lag).
Jetzt haben wir es und ich würde sagen: Lasst es uns probieren!
Zumal ich nicht sehen kann, wo Geld für richtig gute Kontingentspieler her kommen sollte.

Ich würde gerne eine hungrige junge deutsche Mannschaft auf dem Eis sehen, auch wenn das bedeutet, dass wir nicht oben mitspielen können.
Aber wenn das deutsche Eishockey sich entwickeln soll, dann muss es ohnehin in diese Richtung gehen und nicht in die Iserlohner Ausprägung.

Sorgen mache ich mir nur um den Verein:
Haben wir genug Geld, um ein solches Seuchenjahr zu überstehen? Es ist eben bei uns die ewige Unbekannte: Das liebe Geld…

Ansonsten werde ich weiter zum Hockey latschen, losgelöst vom Tabellenplatz und wenn es ganz hart kommen sollte, gehe ich eben in die Rheinlandhalle zur DNL oder Oberliga.

Weil mir Hockey am Herzen liegt!
Weil ich neben dem Sport dort viele nette Leute treffe (mit denen sich manchmal auch vortrefflich streiten lässt).

Weil ich eben Eishockeybekloppt bin!!

Die Bilder im Kopf

eiffelturmSicherlich hat dieser Tage jeder so seine eigenen Bilder und Gedanken im Kopf, wenn er an Paris und die Terroranschläge denkt.
Jeder hat so seine eigene Meinung, was wir jetzt tun sollten und was nicht.

Mir sind zwei Bilder bzw. ein Bild und ein Video besonders hängen geblieben:

Das eine zeigt einen jungen Mann, gutaussehend, aus vollem Herzen lachend, winkend, mit fröhlichen Augen. Er wirkt rundum glücklich und ausgelassen, so dass ich dachte: Der könnte auch beim Eishockey neben Dir stehen und wir würden zusammen ein Bier trinken und zusammen richtig abfeiern.
Leider steht er oben auf einem Panzer, hat rechts eine Kalaschnikow in der Hand und links eine Fahne vom IS.
Der Artikel unter dem Bild beschreibt ihn als eine wichtige Figur im IS, verantwortlich für grausame Gräuelakte.
Wieder frage ich mich, wie kann es dahin kommen, dass jemand ganz offensichtlich so ausgelassen und rundum fröhlich ist, so ein Monster sein kann..

Wohl, weil er kein Monster ist, sondern ein Mensch.

Er ist ein indoktrinierter und konditionierter Mensch, der zutiefst von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt  ist.
Es ist das gleiche Prinzip, das man auch bei Aufsehern  in Auschwitz und anderen Terroristen festgestellt hat.
Die Indoktrinierung bewirkt eine komplette Entmenschlichung der Feinde oder der vermeidlichen Feinde.
Also uns.
Indem man ihnen beibringt, dass wir keine Menschen sind, sondern irgendetwas anderes, kann man uns töten und massakrieren ohne jede Gewissenbisse und trotzdem weinen, wenn der “Waffenbruder” getötet wird. (wer hat schon Gewissenbisse eine Mücke oder anderes Ungeziefer zu töten…)
Dieses Phänomen ist recht gut untersucht und findet sich wie gesagt, von Ausschwitz bis heute immer wieder.

Und deshalb, kann er lachen und fröhlich sein: Er ist ein Mensch und tut nichts falsches, sondern nur richtiges und wird seinen Lohn  dafür erhalten glaubt er….

Für mich ist es wichtig sich das vor Augen zu halten!
Es sind keine Monster, die uns töten wollen, sondern Menschen, deren moralische Denkstruktur komplett umgedreht, zerstört wurde.
Es gibt keine Gemeinsamkeit mehr im Denken zwischen ihnen und uns. Es gibt keine Kategorie der Moral oder Logik, mit der wir sie erreichen könnten…

Das Zweite, was hängen geblieben ist, ist dieses Video.
Schaut es Euch an. Ich denke das englisch in den Untertiteln kann jeder verstehen.

http://www.spiegel.de/panorama/terroranschlaege-in-paris-interview-mit-vater-und-sohn-a-1063198.html

Zuerst denkt man ja spontan: Ganz süß, aber was ein Hippie-Scheiß oder?
Was sollen Blumen schon gegen Pistolen ausrichten…

Aber ich habe es für mich anders gedeutet:
Dieser Vater erklärt seinem Sohn, dass es die Blumen sind, die am Ende gewinnen werden. Das es die Blumen sind, die unser Leben erst schön machen.

Und diese Blumen sind für mich ein Bild für unsere Freiheit:
Unsere Freiheit zu glauben oder nichtglauben, was wir wollen.
Die Freiheit einen Gott zu haben, die Freiheit 20 Götter zu haben oder eben auch keinen.
Zu lieben, wen wir wollen.
Zu sagen und zu denken, was wir wollen.
Sie sind schlicht das Bild für eine freie säkulare Welt.

Und er sagt seinem Sohn, dass diese Welt die lebenswertere ist und am Ende gewinnen wird.
Ich finde, wenn man es so sieht, nicht nur rührend sondern bewegend!

Bleibt die Frage: Wie wehren wir uns?

Ich habe keine Antwort.
Ich glaube nur, dass noch mehr Krieg und Gewalt uns letztlich nicht helfen wird.
Die USA versucht seit 9/11 den Terror wegzubomben und es funktioniert nicht. Er gebiert immer wieder neue Köpfe einer Hydra gleich..
Persönlich glaube ich, dass man die Lehrer, die Indoktrinierer finden und ausschalten  muss. Die, die aus jungen Männern Tötungsmaschinen machen. Aus Deutschland ist nach dem dritten Reich auch eine zivilisierte Gesellschaft geworden, nachdem die Nazi-Propagandisten weg waren und die schlimmsten Verführer aufgehängt waren.

Darf man sie töten? Soll man sie töten?
Wenn wir sie nicht fangen können, dann glaube ich schon.
(An sich schon eine entsetzliche Denkweise…)

Und wir müssen die Potentiale entschärfen:
Aus sozialer Ungerechtigkeit, Not und Ausgrenzung ist schon immer nur Gewalt hervorgegangen.
Diese Potentiale zu beseitigen ist wohl die schwierigste und langwierigste Aufgabe.
Aber wenn wir diese Aufgabe nicht lösen, werden wir das Problem nie beseitigen können!

Aber wie finden wir die Indoktrinierer  und die Gewaltbereiten?
Ich kann mir nichts anderes Vorstellen, als Geheimdienstarbeit und Überwachungsmethoden:
Waffen kosten Geld und Geldflüsse kann man nachvollziehen.
Koordinierte Anschläge erfordern Abstimmung und Kommunikation lässt sich überwachen und auswerten.
Es lassen sich Muster finden, die Handlungsoptionen bieten.

Dabei drängt sich mir aber recht schnell ein Zitat von Benjamin Franklin auf:

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

Wie viel unserer Freiheit sollen wir, müssen wir aufgeben, um uns wehren zu können??
Wann lassen wir selbst die Blumen, um im Bild zu bleiben, verdorren?

Auch dafür habe ich keine Antwort für mich bisher gefunden.
Nur in einem bin ich mir sicher:
Wir dürfen niemandem folgen, der einfache Lösungen anbietet!
Diese einfachen Lösungen haben eines gemeinsam:
Sie folgen dem Gedankenmuster des Jungen Mannes vom ersten Bild und sorgen dafür, dass wir die Blumen aus dem zweiten Bild damit selber abschneiden!

Es bleibt schwierig!

Widersprechen

Nein, es ist noch nicht genug darüber geredet worden!

Man hört von so mancher Seiter dieser Tage, dass man eigentlich nichts mehr über das Flüchtlingsthema, die Diskussion über Nazis oder Nicht-Nazis und was man nun sagen dürfe und was nicht, hören wolle.
Aber ich meine wir müssen weiter und weiter darüber reden, widersprechen und Stellung beziehen, solange da draußen der braune Mob weiter tobt!

Ich bin echt geschockt und erschrocken, was sich in Deutschland rund um das Thema Flüchtlinge tut.
So ungefähr stelle ich mir das auch in der Anfangszeit des dritten Reichs vor, als das Regime noch nicht totalitär war und die Judenverfolgung noch nicht so offen.
Stück für Stück diskriminieren, bis die Stimmung richtig aufgeheizt ist und schon wird alles toleriert.

In Deutschland wird zum Teil systematische Hetze (und nichts anderes ist es) betrieben, dass es einen erschauern lässt.
Und dabei wird vom ältesten Propagandamittel und Diskriminierungstilmittel aller Zeiten gebrauch gemacht: Der Suggestion!
Sie dient dazu Dinge nicht wirklich auszusprechen, aber dafür zu sorgen, dass schon der gewünschte Inhalt ankommt.

Nehmen wir ein Beispiel: “Der Wirtschaftsflüchtling”.

Was bitte schön sind Wirtschaftsflüchtlinge??
Der Eindruck, der vermittelt werden soll und wohl auch oft so ankommt ist doch:

  • Ein Gutverdiener in irgendeinem dritte Welt-Land denkt sich: “ach, geh ich mal nach Deutschland, da verdient ich locker 2 Tausender mehr im Monat !
    Steigt in den Flieger, winkt mit dem Asylantrag und wird mit Geld und Leistungen in Deutschland überhäuft, so dass er vor lauter Wohlstand aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommt.
  • Oder:  irgendein stinkfauler Brocken irgendwo in der Welt sagt sich: “geh ich mal nach Deutschland, da krieg für nix tun Hartz Vier. Da geht’s mir prima.. Passt schon…”
    Steigt in den Zug, kommt nach Deutschland und wird mit Geld und Leistungen in Deutschland überhäuft, so dass er vor lauter Wohlstand aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommt.

In jedem Fall soll aber doch damit der Eindruck vermittelt werden, dass sich hier jemand hinterhältig und ohne wirklich Not bei uns selbst bereichert.
Es geht ihm darum, dass es ihm besser geht. Aber echte Not oder Zwänge gibt es eigentlich nicht. Es ist ein Egoist, der auf Kosten anderer etwas will.

Wenn man mal für sich selber darüber nachdenkt kommt man eher zu dem Schluss, dass da irgendwo auf der Welt sehr arme Menschen sind, die kaum genug zu Essen haben. Die ihre Kinder Zum Beispiel nicht zur Schule schicken, weil die Kinder für den Lebensunterhalt der Familie mitarbeiten müssen. (Zum Beispiel in der Textilfabrik, deren ultrabilligen Produkte wir dann ganz happy bei KiK kaufen…)
Die sich vielleicht irgendwann sagen: “Wenn wir hierbleiben, wird es unseren Kindern genauso gehen, wie uns und deren Kindeskindern ebenso. Wir müssen irgendwohin gehen, wo man wie ein Mensch leben kann und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft geboten wird”.

Und dann wandern die wochenlang durch Afrika oder andere Länder, schippern auf einem Seelenverkäufer über das Mittelmeer, nehmen jede nur denkbare Entbehrung auf sich und schaffen es irgendwann zu uns.
Da steht man (ich) doch staunend davor und fragt sich, wie die das geschafft haben, was haben die auf sich genommen, nur um da raus zu kommen?!

Und das sind dann Wirtschaftsflüchtlinge??
DAS SIND ARMUTSFLÜCHTLINGE!

Dann kommen die hier an und plötzlich stehen da stolze deutsche Bürger, die erst mal klar machen: ich hab nix geleistet in meinem Leben, aber ich bin deutsch, also in jedem Fall besser als du und auch mehr wert als du.
Was soll einem da noch einfallen??

Was soll man für erklärende Worte gegenüber einem Kriegsflüchtling finden, der mit Mühe sein Leben und vielleicht das seiner Lieben gerettet hat und in Deutschland plötzlich erneut um sein Leben fürchten Muss?
Der vor einem sinnentleertem betrunkenen nichtsnutzigem Pöbel steht, der nur in der Gruppe stark ist und ihn bespuckt, beleidigt und angreift?

Ich schäme mich” reicht da nicht mehr aus. Und auch wenn Vergleiche mit Vergangenheit schwierig sind, weil es auch in meinen Augen keine Schuld meiner Generation mehr gibt, so tragen wir doch in Deutschland die Last der Verantwortung aus der Vergangenheit.
Und dieser Mob regiert auf der Straße genauso wie es die Nazis getan haben.
Und unsere Verantwortung aus der Vergangenheit ist zu Wiedersprechen, Stellung zu beziehen!

Genauso schlimm sind die kleinen Türöffner für Rassismus: “Man wird doch noch sagen dürfen…”; Wir haben doch selber viele Obdachlose, um die wir uns erst mal kümmern sollten” und so weiter und so weiter..
Ca. 80% aller Sätze, die ich gehört oder gelesen habe, die so angefangen haben, endeten in latentem oder offenen Rassismus!

Das schlimme an diesem Alltagsrassismus ist, dass er irgendwann abstumpft, er wird immer schlimmer und mit jedem schlimmer werden ist die Stufe vorher schon irgendwie halbwegs akzeptiert.
Waren früher Worte noch schlimm und haben Widerspruch erzeugt, ist es doch heute schon fast nicht mehr schlimm, wenn ein leeres Flüchtlingsheim abbrennt. Eine Demo mit Naziparolen vor eine Flüchtlingsheim ist doch eigentlich nicht zu schlimm, weil keiner zu schaden kommt….
Und so weiter und so weiter.
Die Spirale von den Dingen, die plötzlich möglich sind dreht sich immer schneller und immer steiler nach oben.

Und um im Beispiel zu bleiben: Aber ja, man darf über die Flüchtlinge und wie wir mit ihnen umgehen sollen reden, denn sie stellen uns in der Tat vor ein nicht unerhebliches Problem.
Aber bei all dem Reden (und handeln) gilt ein Grundsatz unverrückbar, quasi eine der größten Lehren aus dem Dritten Reich:

Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist  Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen  Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens  und der Gerechtigkeit in der Welt.

Es ist unser aller Aufgabe inklusive aller staatlichen Organe, diese Unantastbarkeit zu gewährleisten.
Der Staat muss mit staatlicher Gewalt gegen die Verletzung dieser Artikel vorgehen und wir müssen alle ächten, die dagegen verstoßen.

Es ist immer einfach, einem Politiker Vorwürfe zu machen, wenn er oder sie sprachlich dagegen verstößt, weil man von den wahlkorrumpierten Machtmenschen ohnehin nichts anderes erwartet, aber im privaten Freundeskreis oder auf Facebook ist das dann schon anscheinend schwieriger oder?

Will man denn immer derjenige sein, der bei irgendwelchen kleinen Bildchen in Facebook darauf hinweist, dass die Quelle eine rassistische Seite ist, die auf billigen Aufmerksamkeitsfang geht?
Will man derjenige sein, der immer wieder die gleichen Dinge korrigiert und damit so langsam allen auf den Geist geht?
Will man wirklich Leuten sagen, dass man nichts mehr mit ihnen zu tun haben will, wenn sie so elementare Grundsätze nicht akzeptieren, wo sie doch sonst eigentlich rundum nett sind?

Will man so einer sein??

JA und wieder JA!
Es gibt nur eines, was wir immer und immer wieder tun müssen: Widersprechen und Stellung beziehen.
Vielleicht sogar einmal darauf hinweisen, dass es einen langen Zusammenhang zwischen Not und Elend an vielen Stellen der Welt und unserem Wohlstand gibt.
Klarmachen, dass unser Deutschland ein anderes ist!

Also: Widersprecht und bezieht Stellung!