Eishockeysaison 2011/12

Eishockeyschlaeger mit Puck

Da ist sie dann auch schon wieder vorbei für uns: Die Saison 2011/12 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nachdem wir letze Saison recht erfolgreich abgeschlossen haben, war diese Saison mal wieder eine Seuchensaison. Wir haben so fast alles verloren, was man so verlieren kann und sind dann nicht ganz unerwartet auf dem 12 Tabellenplatz gelandet.

Also kein Play Off Fieber für diese Saison..

Mein Fazit:
So geht es eben im Eishockey. Gründe gibt es wie immer viele, aber sicherlich waren bei uns zwei Dinge ausschlaggebend: Eine historische Verletzungsorgie zu Beginn der Saison und ein Trainer, der in der Zusammenstellung und Durchmischung der Reihen sicherlich auch historisch daneben lag. Über letzteres lässt sich sicherlich streiten, aber ich kann für mich sein Konzept eben nicht erkennen und das was ich glaube erkennen zu können, gefällt mir nicht: Wir sind eine Eishockeystadt mit einem der kleinsten Etats der Liga und somit war es in der Vergangenheit immer unsere Stärke junge Newcomer in unser Mannschaftsgefüge einzubinden. Jetzt hat man den Eindruck, dass nur erfahrene Spieler eingebunden werden und das unabhängig von ihrem aktuellen Leistungsvermögen. Ich denke, damit stößt man vielen Spielern, die sich voll reinhängen, doch klar vor den Kopf.
Das Durchmischen der Reihen war für jeden Zuschauer erkennbar ein klares Minus diese Saison. Ich habe Spiele gesehen, da fuhren sich unsere Spieler quasi gegenseitig über den Haufen, weil niemand so recht wusste, wann er wo zu sein hat. Eigentlich zu keiner Zeit der Saison war blindes Verständnis auf dem Eis zwischen den Spielern zu erkennen und ohne dieses Verständnis kann es meiner Meinung nach eben nicht funktionieren.
Ich hätte lieber an den Reihen festgehalten, die während der Verletzungsmisere in die Bresche gesprungen sind. Da ist es eigentlich nicht sooo schlecht gelaufen.
Insgesamt ist unser Kader sicherlich auch langsam zu alt: Wir sind immer einen Schritt langsamer als unsere Gegner und gehen auch dem Körperkontakt zu oft aus dem Weg. Daran müssen wir dringend arbeiten….

75 Jahre Eishockey in Krefeld
Ich mit Chris LindbergEin Höhepunkt für Krefelder Eishockeyfans waren die Feierlichkeiten zum  Jubiläum 75 Jahre Eishockeysport in Krefeld.
Neben vielen alten Helden, die den Weg zurück nach Krefeld gefunden haben, waren wir Krefelder in erster Linie auf einen ganz heiß: Chris Lindberg. Für viele Fans, die das Krefelder Eishockey über viele Jahre verfolgen ist er sicherlich sowas wie der Lieblingsspieler.
Mein Treffen mit ihm und das ganze drumherum habe ich hier schon mal für Euch aufgeschrieben. (Wenn du alte Helden triffst)

 

Die Eishockeyreisen

Hier die Karte aller Eishockeystadien, die wir diese Saison besucht haben.

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Herausheben möchte ich unsere Fahrt nach München.
Wir haben unsere Auswärtsspiel in München dazu genutzt, zusammen mit Andreas und Melli ein verlängertes Wochenende in München zu verbringen. Das hat uns die Möglichkeit gegeben, die eishockeyflüchtige Steffi mal wieder zu treffen. Zusammen mit ihr haben wir ein schönes Wochenende verbracht und sind auch zusammen mit ihr zum Spiel gegen den EHC gegangen. Passenderweise haben die Fans der Pinguine an genau diesem Wochenende ihre Sambafahrt nach München gemacht, so dass mit uns zusammen ungefähr 600 Krefelder Fans im Stadion des EHC waren.
Eine Besonderheit muss noch aufgedeckt werden: Steffi, als eingefleischter DEG-Fan hat sich bereit erklärt im Stadion einen Schal der Pinguine zu tragen, hat aber sicherheitshalber unter der Jacke ein DEG-Trikot angehabt und auf dem Kopf eine DEG-Mütze. Das hat dann für einiges Erstaunen und Vergnügen unter den Krefelder Fans gesorgt. :-)
Versucht das gleiche mal beim Fußball…
Ansonsten war das Spiel und die Stimmung im Eisstadion einzigartig. Leider erlebt man heute nicht mehr häufig Spiele, bei denen die Fans sich selbst derartig selbst feiern wie bei diesem Spiel die Pinguinefans und EHC Fans.
Hier ein kleines Video der Wechselgesänge, welches aber nur Ansatzweise  erkennen läßt, wie gut die Stimmung wirklich war.
Es war Gänsehaut pur!

Insgesamt kann man sagen, dass wir schöne Auswärtsfahrten hatten und schöne Stunden im speziellen mitten im Block der jeweils gegnerischen Mannschaft hatten. Wir saßen sowohl in Köln (Euer Gästeblock geht mal gar nicht Ihr Fischköppe!), als auch in Düsseldorf jeweils nicht im Gästeblock, sondern mitten unter den einheimischen Fans und sind immer gut aufgenommen worden.
Dafür nochmal schönen Dank an alle Fans, die wir unterwegs getroffen haben!

Die nächste Saison
Wie das halt bei Eishockeybekloppten so ist: Der aktuelle Meister ist noch nicht ermittelt, da haben wir bereits wieder die Dauerkarten für die nächste Saison bestellt.
Ohne Hockey geht’s eben nicht.
Natürlich hoffe ich, dass nächste Saison besser wird, als die letzte, aber am Ende müssen wir schlicht wieder abwarten und hoffen müssen. Es wurde ein neues Konzept verkündet, welches dafür sorgen soll, dass der Nachwuchs wieder besser eingebunden wird.Ich denke, es ist der richtige Schritt in die richtige Richtung, aber wir müssen abwarten, was aus Worten in die Realität umgesetzt wird.
Da wir den Trainer nicht gefeuert haben, dürfte der Saisonstart sehr wichtig werden: Geht der daneben, brennt bei uns direkt wieder Hütte…
Ganz persönlich hoffe ich, dass mein Lieblingsspieler wieder in die Spur kommt. Boris hat diese Saison eigentlich nie zu seinem Spiel gefunden und das tat mir wirklich leid, weil er einer derjenigen ist, der sich immer zu 120% reinhängt und kämpft und rackert bis zum Umfallen.
Also Boris: Hau rein!

Boris Blank

Bleibt mir noch zu sagen: Hockey Rulez!

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