Sony PRS-505 Ebook-Reader

Ich habe mir vor einiger Zeit aus England einen Sony PRS-505 Ebook-Reader zugelegt und nun, im Urlaub, habe ich angefangen, mein erstes ebook damit zu lesen (Eragon 3). Nach nunmehr etwas mehr als 500 Seiten habe ich einen recht guten ersten Eindruck davon gewonnen wie es ist, mit einem elektronischem Buch auf der Couch zu liegen und will ein bisschen davon berichten.

Vorweg: Ich bin echter Vielleser und lese von Belletristik über Klassik bis Fachbücher alles mögliche. Normalerweise lese ich immer ein bis drei Bücher paralell: Ein Roman und dazu immer ein oder zwei Sachbücher. Daher war ich also sehr gespannt, wie Lesen ohne Papier zwischen den Fingern sein würde….

Das Gerät:

Ich will die technischen Spezifikationen nicht groß rezitieren, denn die könnt Ihr hier im Detail nachlesen. Nur zu einem Punkt ein kleiner Kommentar: Dem Display: Der Sony verwendet die neue E Ink® Technologie. Ich bin kein Techniker, deshalb meine simple Beschreibung: Das Display leuchtet, strahlt nicht mehr selbst, sondern stellt die Schrift in Schwarz auf grauem Hintergrund dar. Ist die Umgebung dunkel, kann man also auch nicht lesen. Bilder könnt Ihr bei Sony sehen oder weiter unten habe ich auch ein paar gesammelte Bilder bereitgestellt.

Als Formate kommen reine Textdateien, PDF und RTF in Frage.  Wirklich ausgerichtet ist er aber auf das Open Source Format EPUB. In diesem Format werden auch die meisten Bücher angeboten, deren Angebot übrigens sprunghaft ansteigt.

Die Benutzung:

Also, ich kann die vielen Aufschreie hören: LESEN OHNE BUCH, DAS GEHT DOCH NICHT. Ich hatte auch meine Zweifel, zumal es wirklich einen Unterschied macht, einen dicken Schmöker zwischen den Fingern zu halten oder einen Lederumschlag mit 8mm Technik dazwischen. Also frisch losgelegt und nachdem ich mit der Bedienung vertraut war und mich daran gewöhnt hatte, dass zum Umblättern nur ein kleiner Fingerdruck nötig ist, hab ich Ruck-Zuck vergessen, dass ich ein ebook zwischen den Fingern hatte und war gefesselt von der Story. Und so soll’s doch auch sein oder? Das Display mit dem „elektronischen Papier“ ist eigentlich genauso gut und genauso schlecht zu lesen wie ein „echtes“ Buch. Perfekt finde ich, dass ich die Schriftgröße selber variieren kann: Gute Sicht: Kleine Schrift, schlechte Sicht: große Schrift.

Mein Fazit:

Ich bin Begeistert mit Einschränkungen: Für reine Romane wird dies mein Medium der Zukunft sein. Ich komme damit super klar und werde zukünftig nicht mehr das Problem haben: Wohin mit all den Büchern? (Wir sind bei allen Nachbarn als Herr und Frau Amazon bekannt…). Der Reader taugt nicht für Bücher mit farbigen Abbildungen, da das Display nur Graustufen darstellt. Aus diesem Grund ist auch die integrierte Möglichkeit Bilder anzusehen eigentlich idiotisch.

Insgesamt darf man nicht vergessen, dass es ein Gerät der ersten Generation ist. Vergleichbares gibt es (soweit ich weiß) nur mit dem Kindle von Amazon. Es hat also schon so seine Macken in der Bedienung und der eine und andere Absturz war auch dabei, aber das dürfte sich mit jeder neuen Generation geben. Auch die Mitgelieferte Synchronisierungssoftware, die übrigens obligatorisch ist, da die ebooks digital signiert werden beim Kauf, ist meiner Ansicht nach erst ein erster Wurf vom Programmierer, aber auch hier habe ich Hoffnung für die Zukunft.

Zusammengefasst: Mir gefällt es und ich werde ihn weiter benutzen. Wenn Ihr weitere Fragen habt, meldet euch!

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