Meine Eishockeysaison 2012/13

icheishockeyBevor man sich versieht, ist sie auch schon wieder vorbei: Die Eishockeysaison 2012/13.
Und was eine Saison es war!
Die Hauptrunde
Wir begannen fast erwartungsgemäß eher schwach und kamen nicht recht in die Gänge. Es schien sich zu bestätigen, was viele (ich auch) zu Beginn der der Saison vermutet hatten: Es schien ein Fehler zu sein mit Rick Adduono weiter zu machen. Die Mannschaft funktionierte nicht recht und auch wenn die Jungen recht viel Eiszeit bekamen, lief nicht viel zusammen. So langsam aber sicher stellte ich mich auf den erwarteten Kampf um die Pre-Playoffplätze ein.
Mehr hatte ich vor der Saison ehrlicherweise nicht erwartet und wäre damit auch zufrieden gewesen.
Der LockoutEhrhoffund ich
Zum Unglück der amerikanischen und weltweiten Fans der NHL konnten sich Spieler und Vereinsbesitzer nicht einig werden, wer nun wie viel Geld bekommt und nach viel Streit kam es zum Lockout: die Spieler wurden von ihren Arbeitsstätten ausgesperrt.

Was für die NHL Fans eine Katastrophe war, erwies sich als Glück für uns: Christian Ehrhoff zögerte nicht lange und streifte sich kurzerhand für diese Zeit das Schwarz-gelbe Trikot über und spielte wieder für die Pinguine.
Und es ging erkennbar ein Ruck durch die Mannschaft!
Plötzlich standen wir hinten sicher und unser Aufbauspiel war ein Traum.
Natürlich liegt es am Ende nie an einem Spieler alleine, aber jemand wie Christian Ehrhoff vermag auf dem Eis und neben dem Eis Akzente zu setzen, die eine ganze Mannschaft mitnehmen können.
So zogen wir in das obere Tabellendrittel ein und waren zum Jahresende sogar Tabellenerster.
Nach dem Lockout
Man kann es nicht anders sagen: Als Christian Ehrhoff wieder weg war, fiel die Mannschaft in ein Loch.Plötzlich ging am Tor vorbei, was vorher rein ging und wir kassierten Tore, die wir vorher verhindert hatten.
Aber nach einer Weile fingen wir uns wieder und zeigten vielleicht nie so ganz hochklassiges Eishockey, immer aber eine geschlossene Mannschaftsleistung und zogen am Ende als Dritter in die Playoffs ein.
Was ein Erfolg!
Am Rande: Die DEG ist letzter geworden und hat sich ansonsten die ganze Saison auch mehr mit rumheulen, als mit Eishockeyspielen beschäftigt….
Die Playoffs
In der Ersten Runde hatten wir es mit den Panthern aus Ingolstadt zu tun. Ich sage sowas eher selten und ungern, aber was eine miese Prügeltruppe!
Eishockey wurde eigentlich selten gespielt. Man hatte eher den Eindruck, es sei Jagdsaison. Innerhalb kurzer Zeit verloren wir drei wichtige Spieler durch dreckiges Eishockeyspiel!
Wir hätten die Serie glatt gewinnen können, wenn wir nicht zwischendurch versucht hätten, das Spiel der Prügeltruppe anzunehmen, anstelle unser eigenes Hockey zu spielen.
Letztlich haben wir sie verdient besiegt!!
Und das TROTZ zum Teil erbärmlicher Schiedsrichterleistungen, die uns viele Strafzeiten und Gegentore eingebracht haben.

In der zweiten Runde hatten wir die Berliner Eisbären vor der Brust.
Leider trat mein Tipp, dass wir glatt in drei Spielen verlieren würden, genauso ein.
Zum einen war Berlin uns eigentlich immer einen Schritt voraus und spielte immer cleverer als wir und zum anderen hatte man den Eindruck, unsere Mannschaft war froh, Ingolstadt überlebt zu haben und hatte schlicht keine Reserven mehr für hartes Playoff-Eishockey. Und nur so wäre Berlin zu schlagen gewesen.
Aber sei es drum: Viele – und ich vorneweg – hatten der Mannschaft diese Leistung diese Saison nicht zugetraut und sie hat uns alle mit einer Hammersaison überrascht!!
Auch der Trainer kann dann wohl nicht falsch gewesen sein, wie ich es zuvor eingeschätzt hatte.

Die Auswärtsfahrten

IceTiger

Auch dieses Jahr war ich wieder viel Unterwegs: In Summe 7.822 Kilometer habe ich diese Saison hinter mich gebracht.
Dabei wie immer viele nette Fans von uns und auch den anderen kennengelernt und viel Spaß gehabt.
Ich war sowohl mit dem Fanclub, als auch alleine mit Heike unterwegs. Wir sind überall, auch in den gegnerischen Fankneipen, nett aufgenommen worden und haben so manches Bier mit den dortigen Heimfans Fans getrunken!
Das ist eben ein riesen Unterschied zwischen Fußball und Eishockey!
Einzige Ausnahme war hier ausgerechnet Berlin, aber ich denke, die schlecht gelaunten Deppen, waren Eventies und keine Eishockeyfans! Wie sonst soll ich mir erklären, wenn da einer nach einer Heimniederlage keift: “Wir haben aber 2 NHL’ler und ihr nur einen”?? Depp halt.

Der Ausblick
Die Mannschaft wird nach dem Weggang von Milo, Pavlikovsky und Sotty ein neues Gesicht bekommen und wir müssen abwarten, was die Saison uns bringt.
Nachdem ich letzte Saison mit meiner Vorhersage so glorreich daneben lag, will ich diesmal ein bisschen vorsichtiger sein.
Jedenfalls freue ich mich schon wieder auf die neue Saison! Wir müssen nur noch irgendwie den Sommer rumkriegen :-)

HOCKEY RULEZ!

shanghai
Ein Pinguin ganz weit weg von daheim in Shanghai :-)

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