Things have changed …Dylan Konzert

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Nur wenig Musik höre ich schon so lange, wie die von Bob Dylan.
Mein ganzes Leben lang  begleiten mich sein Platten. Nicht, dass ich immer alle mochte, aber viele eben schon. Für mich ist es schon etwas besonderes, wen man einen Künstler so lange durch sein Schaffen begleitet und daran teil hat.
Leider hatte ich es bislang nicht geschafft, ihn irgendwann mal live zu sehen.
Bis jetzt.
Gestern in der alten Philipshalle (oder wie sie jetzt heißt: Mitsubishi Electric Halle) war es dann soweit.
Ich bin mit recht gemischten Gefühlen hingegangen, weil ich ich von Bekannten recht viel schlechtes über ihre Konzerterlebnisse bei Dylan gehört hatte.
Und der jüngste ist er ja auch nicht mehr …

Aber ich habe es nicht bereut.
Sicherlich kein Konzert zum rocken und mitsingen, aber ein Abend, um dem Altmeister zuzuhören und zu genießen.

Hätte ich mir gewünscht, er würde mit Gitarre und Mundharmonika auf der Bühne stehen und Lay Lady Lay oder The Times they are a changing nölen?
Sicherlich!
Aber jemand wie Dylan hat wohl auch das Recht nicht ständig das alte Zeug spielen zu müssen, nur damit wir in Nostalgie schwelgen können…
Dylan hat auch nach so vielen Jahren immer noch genug Musik in sich, um sich nicht auf den alten Liedern auszuruhen zu müssen!
So war die Setlist überwiegend bestimmt von Stücken seines letzten Albums von 2012: Tempest. Da ich Tempest großartig finde, war es mir ganz recht. Sehr froh war ich auch, dass er eine recht kräftige Stimme hatte. Das ist ja bekanntermaßen nicht bei allen Dylan-Konzerten so.
In Summe war es ein toller Abend und ich bin froh einen der bedeutendsten Künstler der  populären Musik überhaupt einmal live gesehen zu haben!

Randnotiz:
Düsseldorf scheint irgendwie ein Problem mit übereifrigen Ordnern zu haben. Nerven die schon im ISS Dome beim Eishockey gewaltig, waren die gestern nicht besser.
Wir saßen Oberrang und der Block neben uns war komplett frei. Wahrscheinlich sind die Sitze nicht in den Verkauf gegangen. Aber wehe jemand hat sich da nur 2 Minuten hingesetzt, weil er zum Beispiel Bier holen war und nicht alle Leute in seinem eigentlichen Block nerven wollte, weil er wieder durch wollte: Ruck Zuck war das Ordnerlein da und hat sich aufgeblasen. Völlig sinnbefreit!
Aber was soll’s: Ist eben Düsseldorf Smiley

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