Twitter und Blog

blog Ich lese nun schon seit einigen Jahren regelmäßig Blogs.
Nur die Art der Blogs, die ich lese, hat sich ein wenig verändert, seit dem ich auch auf Twitter unterwegs bin.

Während ich früher in erster Linie technische Blogs gelesen habe, die sich zum Beispiel mit Software oder Betriebssystemen auseinander gesetzt haben, lese ich heute mehr private oder persönlich Blogs. Und ich glaube, dass das viel mit Twitter zu tun hat. Denn viele der Blogs, die ich lese, gehören zu Leuten, denen ich auf Twitter folge.

Was hat dann aber das eine mit dem anderes zu tun?

Mit Twitter begleitet man die Leute durch den Wahnsinn Ihres täglichen Lebens, will sagen: man nimmt am alltäglichen Leben zum Teil teil. Während der Blog dann zu bestimmten Themen einen tieferen Einblick gewährt.

So erfährt man oft schon in kurzen 140 Zeichen langen Nachrichten, was jemanden gerade beschäftigt und was ihn bewegt. Aber 140 Zeichen können natürlich immer nur einen Eindruck geben, nicht wirklich umfassend beschreiben.

Diese umfassende Beschreibung erhält man dann aber oft im Blog desjenigen. Man liest also einen Beitrag, dessen Grundthema man schon kennt, nur hier dann eben ausführlich. Ich will nicht sagen, dass dies eine echte Verbindung zu dem Schreiber aufbaut, aber zumindest ich nehme doch anders Anteil, als dies der Fall ohne Twitter gewesen wäre.

Also ist Twitter irgendwie die tägliche Begleitung und der Blog das längere Gespräch, bildlich gesprochen. Zumindest für mich ist das so in der Richtung!

Lasst mich wissen, was Ihr so dazu denkt!

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12 Gedanken zu „Twitter und Blog

  1. Ansich wollte ich hierzu irgendetwas sinnvolles beitragen, allerdings sind meine wohl sortierten Gedanken soeben flöten gegangen, weil mich die Musik total bescheuert macht. Und nirgendwo ein Off-Knöppchen in Sicht! Hilfe!

    XD

  2. Hahaha! Die KEV-Hymne kam von deinem letzten Post, den ich noch offen hatte. Verstehe, verstehe …

    Egal. Was ich hierzu auch immer beisteuern wollte, jetzt is et wech.

  3. Das hast Du aber treffend beschrieben, schöner könnte ich das nicht.
    ;)
    Dann hoffe ich mal, daß Du mir als Blogleser treu bleibst, auch wenn ich jetzt nicht mehr oder nur noch sehr wenig twittere… ;)
    Wäre schön!
    :)
    Lg, die Chikatze

  4. Entscheidender Knackpunkt ist aber, dass DU als Leser und Twitterer selbst entscheiden und filtern kannst. Wenn man bei Twitter (Zitat) „die Leute durch den Wahnsinn Ihres täglichen Lebens begleitet“, so ist das ja der schon der subjektive Eindruck der gesamten Tweets der persönlich ausgewählten Following-Runde. Die Art und Weise der Filterung bzw. Zusammensetzung der Followerrunde bestimmt ja das Ergebnis. Und ich habe oft das Gefühl, dass viele da gar keine Zielsetzung beim Drücken des „folgen“-Buttons haben. So wächst die Timeline ins Unaufhörliche und man gibt den anderen die Schuld für mangelnde Qualität der Tweets. Dabei hat man es doch selbst in der Hand…?

  5. @mehrlicht: Da hast Du natürlich in gewisser Weise Recht. Aber oft finde ich es schwierig, diese Entscheidung zu treffen. Sehr oft denke ich: „Och, ich followe mal, der Typ ist ganz witzig/nett/humorvoll/informativ… was weiß ich.. und dann irgendwann stellt sich raus, es ist mehr Spam als Inhalt. Dann verpasse ich oft den Zeitpunkt zum Unfollow.
    Deshalb hatte ich ja sogar schon meinen Account neu gemacht.
    Der füllt sich aber schon wieder sehr bedenklich.
    Denke, ich werde da die Tage mal ordentlich aufräumen. Dann geht es vielleicht auch wieder.
    ;)

  6. @Chikatze
    Natürlich werde ich Deinen Blog weiter verfolgen. Ich würde ihn auch gerne in meine Blogroll aufnehmen, wenn Du nichts dagegen hast.

    @mehrlicht @chikatze Das ist genau der Punkt, glaube ich: eine sinnvolle Zusammenstellung der Timeline und auch den nötigen Mut den entfollow Button zudrücken ;-)
    Bei mir hat das auch dazu geführt, dass ich meinen gesamten Account neu gemacht habe:
    http://www.der-sprachlose.de/?p=578 Seitdem gefällt mir die Twitterei wieder richtig gut, aber ich sag eben auch oft: Du komscht hier nitt rein :o

    lg
    Markus

  7. Wieso sollte ich da was dagegen haben?? :) DANKE!

    @alle: Sagt Ihr auch bei ANFRAGEN nein? Ich hab bisher immer gedacht: Ist doch egal, wer mir followt… Hmm….Nur so eindeutige Spam-Accounts, die lehne ich natürlich ab.
    Und bin auch froh, daß ich meinen neuen Account von Anfang an abgeschlossen habe. Sonst kann man das ja gar nicht richtig kontrollieren…

  8. ich habe meinen nicht abgeschlossen, hängt damit zusammen, dass ja jeder lesen soll, was ich schreibe und umgekehrt, was ich schreibe, ist auch für jeden bestimmt (auch für nicht-follower, die etwa über hashtags oder location mitlesen). Werbeaccounts werden zumeist geblockt, ich guck mir neue Follower recht genau an (bei den paar geht das noch) – und spam-accounts unfollowen meist ohnehin paar Tage später, da gabs aber auch mal eine Anwendung, wo man das sehen kann (twitunfollow oder so)

  9. @mehrlicht: Ich hatte halt bei meinem alten Account bis zu 20-30 Anfragen pro Tag, also Follower. Das hat einfach genervt. Ich will auch nicht jeden gleich blocken, der mir nicht followen soll (z.B. irgendwelche Teenie-Accounts).
    Schwierige Entscheidung.Aber so wie ich es es jetzt mache ist es okay, denke ich.

  10. @chikatze jaap, ich gucke mir bei Anfragen jeden erst an. Hat er/sie nen Blog, guck ich mir den auch erst an. Und seine Tweets auch. Folgt einer 2000 Leuten kommt er pauschal nicht rein….
    Hängt aber auch damit zusammen, dass Mitarbeiter aus meiner Abteilung auch twittern und ich will nicht, dass sie ihrem Chef auf Tritt und Fehltritt folgen :wink:

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