Sambafahrt zum Auswärtsspiel

CIMG0213Weihnachten ist ja traditionell eher eine ruhige Zeit. Was liegt da näher, als diese Ruhe ein wenig zu durchbrechen? Und womit kann man als Eishockeyfan am besten die Ruhe durchbrechen?
Logisch: Mit einem Eishockeyspiel. Wie im jeden Jahr veranstaltete das Fanprojekt der Krefeld Pinguine auch in diesem Jahr die sogenannte Sambafahrt zu einem Auswärtsspiel der Krefeld Pinguine. Jetzt fragt mich nicht, warum es Sambafahrt heißt, denn ich weiß es auch nicht. Wahrscheinlich weil man Samba mit Freude und Party verbindet…
Denn genau darum geht es bei der Sache: man fährt zusammen mit vielen anderen Fans zu einem Auswärtsspiel und nach dem Spiel zusammen mit der Mannschaft wieder nach Hause.

Manchmal hat es eben auch Vorteile, Fan einer eher zu den Randsportarten gehörenden Sportart zu sein: Wenn ich mir vorstelle, zum Beispiel der BVB würde so etwas machen, da würden ja sicherlich ein paar tausend Fans mit wollen und schon würde sowas nicht mehr gehen. Bei uns geht es aber noch.

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Dieses Jahr ging es mit dem Schiff über den Rhein von Uerdingen nach Köln zum Auswärtsspiel der Pinguine bei den Haien.
Da das Spiel bereits um halb Drei losging und die Fahrt etwas mehr als vier Stunden dauert, ging es dann auch schon sehr früh los. Ab halb Sieben war Boarding im Uerdingen Hafen bei dichtem Schneetreiben.

Also sind wir zusammen mit rund 500 Fans angetrabt und haben das Schiff geentert.
Angesichts der Uhrzeit war erst mal Kaffee, Kaffee und noch mal Kaffee angesagt. Dazu dann ein Frühstück und schon sah die Welt viel heller aus.
Die Anreise nach Köln über den Rhein mitten durch eine verschneite Winterlandschaft war wirklich sehr Stimmungsvoll und kann ich nur jedem zur Nachahmung empfehlen!
Da der Rhein Hochwasser führte, mussten wir in Köln angekommen noch eine Ehrenrunde drehen, was widerum dafür sorgte, dass wir erst Minuten vor dem ersten Bully mit Bier und Essen versorgt unsere Plätze in der Halle einnehmen konnten. Aber egal: Wir haben nichts verpasst.

Das Spiel haben wir dann in der Verlängerung durch sudden death verloren und war auch ansonsten eher eines zum vergessen. Beide Teams machten auf mich den Eindruck, als hätten sie zu Mittag zu schwer gegessen und wären nicht recht bei der Sache. Aber was solls! So etwas kann vorkommen…

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Nach dem Spiel ging es dann zurück auf das Schiff und nachdem auch die Mannschaft an Board war, ging es stromabwärts Richtung Heimat. Nun ging es weniger darum, die Landschaft zu bewundern, als vielmehr die Niederlage entsprechend zu feiern.
Nachdem die Mannschaft auch gegessen hatte, hat sie sich unter die Fans gemischt und man hatte die Gelegenheit sein Eishockeywissen an den Mann zu bringen oder es einfach sein zu lassen und den Jungs mal von Angesicht zu Angesicht Danke für viele schöne Momenten in der Eishalle sagen zu können.

Ein Höhepunkt der Rückfahrt war eine Tombola, auf der es viele Dinge zu gewinnCIMG0329en gab, die ein Eishockeyfanherz höher schlagen lassen. Leider bin ich erwartungsgemäß  leer ausgegangen. Aber Heike hat dafür Glück gehabt  und ein Trikot von Boris Blank mit den Unterschriften der Mannschaft gewonnen.

Gegen 22:00 Uhr waren wir dann nach einem langen, aber sehr schönem Eishockeytag wieder zu Hause. Müde, aber zufrieden und froh, dabei gewesen zu sein!

Den Jungs und Mädels vom Fanprojekt Krefelder Pinguine möchte ich noch mal ganz ausdrücklich ein dickes Dankeschön und meine größte Anerkennung aussprechen!
Es war alles super organisiert und ich denke es muss eine Heidenarbeit gewesen sein, das alles aus purem Idealismus auf die Beine zu stellen. Super Leistung!! Respekt!

Zum Schluss noch ein paar Bilder der Mannschaft im Getümmel :-)

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