KEV Sambafahrt zu den Nürnberg Ice Tigers

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Gestern war der letzte Spieltag in der regulären Spielzeit in der Deutschen Eishockeyliga und das Fanprojekt Krefeld Pinguine  hat das zum Anlass genommen, eine Sambafahrt zum Spiel gegen Nürnberg zu organisieren.
So hieß es um 5 Uhr morgens am Hauptbahnhof Krefeld anzutreten, um einen Partyzug zu entern. Das war ein alter Zug, an dessen Anfang ein besonders großer Waggon ist, der mit Bar und Musikanlage bestückt ist.
Der Rest des Zuges bestand aus alten Waggons, die noch die alten 6 Personen Abteils hatten.

Also flux ein Abteil geentert und gewartet, wer das Abteil wohl mit uns teilen würde. Wir hatten Glück und für den Rest der Fahrt drei echt nette Begleiter, mit denen wir viel Spaß hatten!

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Über die Hinfahrt gibt es nicht viel zu berichten, außer vielleicht, dass das Vorhaben Kaffee in Pappbechern, kochend heiß durch vier Waggons voller Eishockeyfans zu manövrieren, war wohl ein Kunststück, das ich so schnell nicht wiederholen werde….

Im Stadion angekommen, stellte sich heraus, dass wir ein wenig früh dran waren, aber das machte nichts aus. So haben wir halt getan, was Eishockeyfans ganz gut können: Bier trinken und singen :-)

Zum Spiel in den ersten zwei Drittel gibt es nicht viel zu sagen: Wir waren schlicht die bessere Mannschaft, auch wenn die Ice Tigers rein optisch mehr vom Spiel hatten. Insgesamt hatte ich zu der Zeit nie das Gefühl, dass wir das Ding hier verlieren könnten.

Enttäuschend fand ich, dass die Nürnberger die Eishalle nicht voll bekommen haben. Für die Ice Tigers war es eigentlich das wichtigste Spiel der Saison und da sollte man doch erwarten, dass die Halle voll wird.
Aber auch so, hat es mir nicht so arg gefallen: Die haben Trommeln da in der Eishalle, dass einem fast die Ohren abfallen. Ich bin zwar ein Freund von Trommeln in der Halle, aber sie sollen den Gesang nur unterstützen und nicht dominieren. Ich konnte zu keiner Zeit auch nur einen einzigen Fangesang verstehen. Finde ich schade.
Anderes Kuriosum: Der Stadionsprecher. Also ob der jetzt irgendwelche Drogen nimmt oder von Hause aus so drauf ist, kann ich nicht sagen, aber dieses hysterische Gekreische ist einfach nur nervig. Also sorry, liebe Ice Tigers, aber das ist murks.

Anekdote am Rande: Während wir in der Halle die Ice Tigers verspottet haben, waren es dann in der Raucherpause   ausgerechnet wir Krefelder, die bei einer Tigerin halfen die Tränen zu trocknen, die in Erwartung des Saisonendes flossen.

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Mehr als diesen Tweet gibt es zum letzten Drittel nicht zu sagen: Die Ice Tigers haben noch mal ihr Herz in die Hand genommen und sind in einer Tour auf unser Tor angerannt. Aber am Ende hat es nichts genützt: Wir haben 2:3 gewonnen und sind damit direkt für die Play Offs qualifiziert und haben als Vierter Heimrecht.

Von der Heimfahrt gibt es nicht viel zu erzählen: Es wurde gefeiert, was das Zeug hält. Große Teile der Mannschaft war auch mit im Zug und haben nach dem Essen mit uns gefeiert. Ich selber habe mal die Gelegenheit genutzt, um  Robert Haake, unserem Geschäftsführer für die tolle Arbeit, die er bei uns macht, zu danken. Ich finde, er hat es auch mal verdient, dass ihm viel auf die Schulter geklopft wird.
So haben wir denn reichlich Bier getrunken, gesungen, geklatscht und viel über Eishockey geklönt, bis wir wieder zu Hause waren. Als Andenken an diesen schönen Tag, habe ich mir mein Eishockeycap von der Mannschaft signieren lassen. So habe ich, neben vielen Bildern, auch ein schönes Erinnerungsstück

Unseren Abteilnachbarn möchte ich noch sagen: Es hat Spaß gemacht mit Euch und wir sollten uns mal im KöPa auf ein Bier treffen und den Jungs vom Fanprojekt: DANKE! Ich finde Euren Einsatz super!

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