Nachtrag zu Fuerteventura

IMG_1046 Nun ist der Urlaub auf Fuerteventura schon wieder einige Zeit her, aber ein zwei Sachen, wollte ich doch noch nachtragen.

Auch im Nachhinein hat mir Fuerteventura oder besser gesagt Costa Calma und die Umgebung ziemlich gut gefallen. Zwar stehe ich eigentlich mehr auf grüne Natur, aber die spröde Kargheit auf Fuerte hat auch was. Manchmal muss man eben zweimal hingucken, um das Besondere zu erkennen.

Was mir allerdings ganz eindeutig nicht so gefallen hat, waren die Hotelburgen und Apartmentanlagen mit den All-Inclusive-Touristen.

Ich will hier gar keine Meinung darüber äußern, ob All-Inclusive nun eine gute oder schlechte Variante ist, seinen Urlaub zu verbringen, das muss dann schon jeder mit sich selbst ausmachen, ob er seinen Urlaub mit einem bunten Bändchen am Arm verbringen möchte oder nicht.

Aber es gibt schon Dinge, die an diesen All-Inclusive Burgen zu Grunde gehen. Wer so Urlaub macht wie wir, sich also ein Häuschen oder Apartment irgendwo mietet, der möchte in der Regel am Leben der Einheimischen zumindest am Rande teilnehmen. Sei es auf einen Markt gehen oder lecker lokal Essen gehen. Das war in Costa Calma eigentlich nicht mehr möglich. Die gesamte einheimische Touristenindustrie und Gastronomie geht einfach nur vor die Hunde. Warum sollte ein Tourist auch noch zum Spanier Essen gehen, wenn er bei sich alles im Preis inklusive hat? So kann es passieren, dass ein Spanier auf einer kleinen Insel mitten im Atlantik explizit auf seiner Speisekarte darauf hinweist, dass er nur gefrorenen Fisch hat und auch sonst eigentlich nichts frisches. Wie soll er auch disponieren, wenn die Touristen ihre Anlagen nur für einen Spaziergang verlassen? Und gehen sie dann mal raus, finden sie natürlich auch ein deutsches Restaurant, wo man lecker essen kann. Denn die hatten in der Regel guten Zulauf. Nicht falsch verstehen: Auch wir sind nachher in einem deutschen Restaurant gelandet, wo man echt toll frischen Fisch essen konnte, aber will ich das: 4000 km weg von Zuhause bei einem Deutschen Essen gehen?!

Was sonst noch übrig geblieben ist vom Urlaub,ist, dass ich mich doch wieder etwas mehr der Fotografie widmen möchte. Ich hatte eine Menge schöner Motive vor der Linse, aber oft war es nicht Möglich sie mit meinen kleinem Knipsomat einzufangen. Ich habe im Urlaub festgestellt, dass ich gerne wieder eine Spiegelreflexkamera mit verschiedenen Objektiven hätte. Nicht das ich glaube irgend ein spezifisches Talent für die Fotografie zu haben, aber wenn man dann mal ein schönes Motiv sieht, dann würde ich halt auch gerne die Möglichkeit haben, es halbwegs einzufangen.

Das soll mein Nachtrag gewesen sein.

Fuerteventura

Ein paar Eindrücke von Fuerteventura.

Dieses Jahr hat es uns im Urlaub nach Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln verschlagen. Wir waren schon einmal auf Gran Canaria und da uns das Klima da gut gefallen hat, beschlossen wir diesmal eine andere Insel anzulaufen.

Das Wetter hat uns auch hier nicht entäuscht: Es ist eigentlich immer sonnig, aber nicht zu heiß, da immer ein Wind weht. Mal stärker, mal schwächer, immer aber angenehm.

Fuerteventura ist im eigentlichen Sinne eher nicht schön zu nennen. Es ist mehr ein Haufen Vulkansteine, die im Atlantik rum liegen. Grüne Regionen gibt es er eigentlich nicht. (zumindest habe ich keine gesehen)  Aber diese Steinwüste hat ihren eigenen rauen Charme, dem man auch durchaus erliegen kann.Im Gegensatz zu vielen anderen Urlaubsgebieten tritt die Schönheit vieleicht nicht so offen zu Tage. Man muss manchmal eben ein wenig genauer hinsehen.

Wer gerne Badeurlaub macht, dem wird es hier in jedem Fall gefallen. Der Atlantik ist direkt vor der Tür und Sandstrände gibt es reichlich.

Da dies hier ja nur ein paar Eindrücke sein sollten, ist’s dann auch hier genug. Das Fazit ist: Es gefällt uns hier!