Goodby Apple

Apple Logo in Windows Farben Mit dem Austausch unseres Macooks gegen ein Asus mit Windows 7 sind wir quasi wieder Macfreie Zone.
Wie konnte es dazu kommen :-)

Dazu muss ich das Pferd eher von hinten aufzäumen: Wir konnte ein Mac Einzug bei uns halten?

Als unser alter Lappi so langsam sein Ende erreicht hatte, zum booten ca 10 min brauchte und auch bei geringfügigen Aktionen sein absolutes Limit erreichte standen wir vor der Frage einer Neuanschaffung.
Zu dieser Zeit lief auf auf meinem Desktoprechner Vista und wir beide, Vista und ich, führten mit Regelmäßigkeit kleinere und größere Gefechte miteinander. Will sagen: ich fand Vista so richtig kacke.
Ein Rechner mit XP war nun auch keine Alternative und Linux ist mir nach wie vor zu arbeitsaufwändig.
Einen Mac wollte ich eigentlich schon immer mal haben. Ich muss dazu gestehen, ich lasse mich jederzeit von gut gestylten Oberflächen verführen und der Mac galt ja als Inbegriff des Styles.

Also haben wir uns ein kleines Macbook zugelegt.
Zu Beginn war ich auch sehr angetan: Sowohl das Book selbst, als auch MacOS machten echt Eindruck auf mich. Natürlich war der Bildschirm, gemessen an heutigen Standards etwas klein, verglichen mit anderen Schleppis in der gleichen Preisklasse, aber was solls:
War schließlich ein Mac ….

Soweit so gut. Surfen und ähnliche Dinge fand ich wunderbar auf dem Mac, allerdings musste ich schnell feststellen, dass viele der kleinen Tools, für die es bei Windows Freeware oder Open Source Programme gibt, für den Mac entweder gar nicht adäquat vorhanden waren oder nur als kostenpflichtige Varianten.
Das sind für mich kleine Tools wie ein vernünftiger Dateimanager (den MacOS ebensowenig hat wie Windows) als insbesondere Tools für die Verwaltung und Bearbeitung großer Mp3-Sammlungen. Auch bei Bildbearbeitungen habe ich bis heute nichts im freien Bereich gefunden, das mit den Tools, die für Windows angeboten werden konkurrieren könnte.

Ja ja, natürlich habe ich verstanden, dass es nicht ein Mängel des Betriebssystems ist, dass solche Tools nicht zur Verfügung stehen, sondern mein Mangel an Verständnis, alles mit MacOS Bordmitteln zu lösen. MacOS hat schließlich für jedes Problem die passende Lösung an Bord, nur verstehen muss man sie. Das habe ich aus vielen Foren als Antwort auf Fragen von mir mitgenommen und auch verinnerlicht :sick:

Insbesondere im Bereich MP3-Bearbeitung führte das am Ende soweit, dass mich mir mittels Crossroads eine Umgebung im Mac geschaffen habe, in der ich einige Windowsanwendungen haben laufen lassen können.

In etwa zur gleichen Zeit, als ich anfing mit solchen Krücken Windowsanwendungen unter MacOS laufen zu lassen, bin ich privat und in der Firma auf Windows 7 umgestiegen.
Und was soll ich sagen: Ich halte es für einen großen Wurf von Microsoft. Ich mag sein Aussehen und das Arbeiten damit finde ich um einiges komfortabler als das Arbeiten mit MacOS. Hier hat Microsoft meiner Meinung nach wirklich was tolles auf den Markt gebracht!
Also lag es doch auf der Hand: bevor ich versuche meinen Mac zu einem halben Windows zu machen, gehe ich auf das, aus meiner persönlichen Sicht , bessere Betriebssystem: Windows 7. Und so hat der Mac seinen Auszug bei uns gefunden.

Es war ein nettes Experiment mit uns zwei, welches mich persönlich zu der Erkenntnis geführt hat, dass Apple geniale Marketingstrategen sind: Ich persönlich glaube heute fest, dass bei einem Preis/Leistungsvergleich der Mac nur verlieren kann! Hierbei nehme ich explizit die professionellen Bereiche aus. Sicher hat der  Mac da seine Stärken.(Print/Mediendesign etc.)
Ich rede hier vom privaten Einsatz.
Und obwohl er teurer ist, seinen User viel stärker an die proprietären Programme von Apple bindet, als Microsoft sich das heute noch trauen würde, hat er immer noch das Image eines extravaganten Werkzeugs, dass bevorzugt von Individualisten  benutzt wird. Quasi klein und elitär, was ja der totale Quatsch ist, weil Apple mittlerweile größer ist als Microsoft und auch viel rigider in der Bindung der User an seinen eigenen Programme.
iTunes ist ein hervorragendes Beispiel: Meiner persönlichen Meinung nach totaler Schrott, wenn man eine große Sammlung hat, aber willst Du in den Store, musst Du es benutzen…..

Aber sei’s drum! Jeder mag da seine eigene Meinung haben.

Parallel zu diesem Umstieg erfolgte der Umstieg vom iPhone auf ein Windows betriebenes HTC HD2. Dieser hatte zwar andere Gründe (schönen Gruß an T-Mobile: Es wird die Zeit kommen, da werdet Ihr Euch wieder um Kunden bemühen) aber hat mir auch nicht weh getan.
Apple hat mit dem iPhone eine geniale Erfindung gemacht, den Markt revolutioniert, sich dann aber auf den Lorbeeren ausgeruht. Was mich auch hier am meisten gestört hat, war die rigide Bindung an Apple: Will man nur ein anderes Theme für das iPhone verwenden und es gibt da phantastische Designs, muss man einen Jailbreak durchführen. Was ein Quatsch!
Auch hier sind die Windows Phones viel offener. Sie lassen sich durch freie Programme völlig individuell gestalten und das ist mir am Ende wichtig.

Aber egal, jetzt bin ich wieder auf jeder Ebene ein völlig uncooler Windoofmensch und bin völlig zufrieden damit :whistle:

Das OS und seine Nutzer

image.axd ich habe sowohl einen Rechner mit Windows, Linux, als auch ein Macbook zu Hause am Start. Der Windows Rechner ist derjenige, den ich für die Arbeit benutze und auch ansonsten für fast alle anfallenden Tätigkeiten, wie die Verwaltung meiner Musiksammlung oder die Verwaltung und Bearbeitung von Bildern. Das Macbook ist in erster Linie zum Surfen vom Sofa aus gedacht und das Linux System eigentlich nur zum ausprobieren. Irgendwann möchte ich ganz gerne komplett auf Linux umsteigen und deshalb installiere ich immer mal wieder eine aktuelle Distribution  um zu sehen, ob Linux mittlerweile alles so kann, wie ich es gerne hätte. Aktuell läuft so eine OpenSuse 11.1 . Weiterlesen